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Tarifinformation N°: 08 - 2017

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27.06.2017

 

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Liebe Kolleginnen & Kollegen,

 

 

 

die Tarifverhandlungen steuern auf ein Scheitern zu. So hat uns die Arbeitgeberseite angeboten, die Löhne ab dem 1. Oktober 2017 um 1,2 % zu erhöhen. 

 

Dieser Wert entspricht z.B. in der Entgeltgruppe 3 nicht einmal 12 Cent pro Stunde! Die nächste Erhöhung sollte dann zum 1. Juli 2018 stattfinden und im Schnitt maximal 2,2 % betragen.

 

Das ist viel zu wenig und deshalb unakzeptabel !

 

Übereinstimmung finden wir lediglich in dem Punkt, dass die Leistungsprämie abgeschafft werden soll. Stattdessen fordern wir eine Sondervergütung, die nicht abschmilzt, wenn man krankheitsbedingt fehlt.

 

Die Arbeitgeberseite hat uns im Gegenzug eine Anhebung des Faktors für das Urlaubsgeld um 0,3 Punkte auf 2,2 angeboten. Dies entspricht gerade einmal 90 Euro für eine Vollzeitkraft in der Entgeltgruppe 3. Ein schlechter Tausch – 600 Euro Gesundheitsprämie gegen 90 Euro mehr Urlaubsgeld!

 

Dies sind Beispiele, wie die Arbeitgeberseite versucht, den Beschäftigten reale Einkommensverluste unterzujubeln. Dies werden wir auf jeden Fall verhindern! Wir haben deshalb die gegnerische Verhandlungsgruppe aufgefordert, uns bis kommenden Montag, den 3. Juli 2017, diskutable Verhandlungsvorschläge zu unterbreiten.

 

Wie geht es nun weiter ?

 

Unser Vorstand wird in den nächsten Tagen die finanziellen Mittel für einen möglichen Streik freigeben und umgehend bereitstellen.

 

Nach der nächsten Verhandlungsrunde, am 3. Juli 2017, wird die Tarifkommission unmittelbar zu ihrer nächsten Sitzung zusammenkommen und darüber beraten bzw. abstimmen, ob die Tarifverhandlungen gescheitert sind.

Kollegen bei der Arbeit

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