Was macht die Gewerkschaft der Servicekräfte?

Was macht die Gewerkschaft der Servicekräfte?
Seit Gründung der Gewerkschaft der Servicekräfte war es immer das Ziel, sich mit Herzblut für alle Belange der Mitglieder einzusetzen. Der GDS geht es in erster Linie um die Verhinderung von Sozialabbau, sowie die Besitzstandswahrung, Lohngerechtigkeit und um Zukunftssicherung.
Wir werden weiter und ohne Unterlass mit der Stärke aller Mitglieder für die von uns gesteckten
Ziele kämpfen!
1. Die Hauptaufgabe der GDS ist das Aushandeln von Tarifverträgen und die
Vertretung ihrer Mitglieder in arbeitsrechtlichen Angelegenheiten.
2. Die GDS bekennt sich zu der demokratischen und sozialen Grundordnung
in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Verteidigung dieser Grundsätze
schließt die Wahrnehmung des Widerstandsrechts nach Artikel 20 Absatz 4
Grundgesetz ein.
3. Unsere Gewerkschaft ist unabhängig von Arbeitgebern, Regierungen,
politischen Parteien, Verwaltungen und Konfessionen. Sie ist Sprecherin
aller Arbeitnehmer/innen, einschließlich derjenigen, die im
Organisationsbereich der GDS aus dem Arbeitsleben ausgeschieden sind,
unbeschadet ihrer nationalen Identität und Herkunft.
4. Die GDS vertritt die wirtschaftlichen, sozialen, beruflichen und kulturellen
Interessen all ihrer Mitglieder und verbindet sie im solidarischen Handeln.
Sie setzt sich für die Verwirklichung der Geschlechterdemokratie und der
gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern in Betrieb, Wirtschaft,
Gesellschaft und Politik ein. Sie hat die Aufgabe, auf internationaler und
nationaler Ebene die Lebens- und Arbeitsbedingungen – einschließlich des
Arbeits- und Gesundheitsschutzes – durch Abschluss von Tarifverträgen
und Einflussnahme auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu verbessern,
sowie sich für Vollbeschäftigung, nachhaltig umweltverträgliches Handeln,
die Chancengleichheit aller und die Demokratisierung in Politik, Wirtschaft
und Gesellschaft einzusetzen. Die GDS kämpft gegen Sozialabbau.
5. Die GDS setzt sich für ein umfassendes Streikrecht gemäß dem Artikel
6 Absatz 4 der Europäischen Menschenrechts- und Sozialcharta, den
Übereinkommen 87 (Vereinigungsfreiheit) und 98 (Versammlungsfreiheit)
der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) ein.